
MUSIK
Claire Huangci's bisherige Diskografie umfasst bereits über ein Dutzend Einspielungen. Die Aufnahmen zeugen von ihren vielfältigen musikalischen Interessen, von einem unbändigen Forschergeist und einer grossen Wandlungsfähigkeit.
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Nach ihrer Debüt-CD beim Label Berlin Classics im Jahr 2013 mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew folgte ihr preisgekröntes Doppelalbum mit Scarlatti-Sonaten (Preis der Deutschen Schallplattenkritik und Gramophone Editor’s Choice), sowie eine Gesamtaufnahme von Chopins Nocturnes und der Préludes von Rachmaninov. Ihre Alben mit Mendelssohn-Werke mit Marc Bouchkov, Howard Griffiths und dem Kammerorchester Basel, sowie die Gesamtaufnahme der Bach-Toccaten wurden von der Kritik hoch gelobt. In der Saison 22/23 legte sie Mozart-Konzerte mit Howard Griffiths und dem Mozarteumorchester Salzburg bei Alpha Classics vor. Im Herbst 2023 veröffentlichte Claire Huangci ihr vielgelobtes 3-fach-Album mit den letzten vier Sonaten von Schubert, die sie mit den späten „Drei Klavierstücken“ und einigen Liedern aus dem „Schwanengesang“, zusammen mit dem Bariton Thomas E. Bauer, einrahmte. Mit spannenden Interpretationen technisch anspruchsvoller Werke von Samuel Barber, Amy Beach und Georg Gershwin erschien im Herbst 2024 ihr Debutalbum bei Alpha Classic "Made in USA". Ihr neustes Album "Piano Heroines" vom Januar 2026 mit Werken von Fanny Hensel, Clara Wieck, Amy Beach und Florence Price ist eine Hommage an vier bedeutende weibliche Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts.
Erhalten Sie einen Eindruck von den meisterhaften Interpretationen Claire Huangci's, von ihrem differenzierten, feinsinnigen Spiel und von ihrer ausserordentlichen Spielfreude. Hören Sie hinein in die nachfolgende Auswahl ihrer mehrfach ausgezeichneten Alben, oder wählen Sie eines der nachstehend ausgewählten Videos aus YouTube.
30.01.2026 Piano Heroines - Neues Album
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Am 30.01.2026 erscheint Claire's neues Album "Piano Heroines". ​Es stellt herausragende Werke weiblicher Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts vor, von Fanny Hensel über Clara Wieck bis zu Amy Beach und Florence Price.
"Die Realitäten, mit denen diese Frauen konfrontiert waren, sind für moderne Frauen in diesem Bereich kaum vorstellbar". Clara Wieck (die nach ihrer Heirat mit Robert 1840 den Namen Schumann annahm) war Mutter von acht Kindern, Hauptverdienerin der Familie und ständig auf Tournee. Fanny Hensel komponierte grösstenteils privat und veröffentlichte oft unter dem Namen ihres Bruders. Amy Beachs Karriere wurde während ihrer Ehe praktisch zum Erliegen gebracht; erst nach dem Tod ihres Mannes kehrte sie auf die Bühne zurück. Florence Price war sowohl rassistischer als auch geschlechtsspezifischer Diskriminierung ausgesetzt und zog später zwei Kinder alleine gross. Über die Jahrhunderte hinweg erreichen uns die Stimmen dieser Frauen dank Musikerinnen wie Claire Huangci: "In ihrer Musik hören wir nicht nur Geschichte. Wir hören Transformation. Heroines ist meine Art, ihnen zuzuhören und ihnen meine Stimme hinzuzufügen".
Quelle: Outhere Music
05.04.2025 - Claire Huangci auf Bestenliste
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Zweite Auszeichnung durch den Preis der deutschen Schallplattenkritik
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Grosse Freude für Claire Huangci. Ihr aktuelles Album "Made in USA" wurde in die Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.
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"Mit Gershwins "Rhapsodie in Blue" verleiht die Pianistin ihrem Album von der ersten Sekunde an ein Schillern, das Genregrenzen virtuos verschwimmen lässt. Eine transatlantische Fusion mazedonischer Volksmelodien mit amerikanischer Spätromantik bildet dabei das Herzstück dieser meisterhaften Produktion - die "Variationen auf ein Balkanthema" von Amy Beach. Ausserdem: stilistisch Komplexes von Samuel Barber und Gershwin-Weiterspinnungen von Earl Wild. Güte erster Klasse!", heisst es von der Jury.
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